Hermann Suter(1870–1926)

1870-04-2828.04.1870 in Kaiserstuhl (Aargau), Schweiz
1926-06-2222.06.1926 in Basel, Schweiz
Hermann Suter
maleKomponistCH
In Wilhelm Merians Buch 'Hermann Suter, der Dirigent und der Komponist' (Verlag Helbing & Lichtenhahn, Basel 1936) ist über Suters Klaviermusik zu lesen: «Suters Klaviermusik gehört fast ausschliesslich in die Jugend- und Studienzeit und ist ungedruckt geblieben. Nichtsdestoweniger hat er es nicht verschmäht, einiges davon sorgsam aufzubewahren, was bei seiner Selbstkritik immerhin ein gewisses Werturteil bedeuten mag; vieles musste nach seinem Tode auf seinen Wunsch vernichtet werden. Das noch Vorhandene ist für den Entwicklungsgang Suters nicht ohne Bedeutung. Das früheste, was erhalten ist, sind die Kleinen Klavierstücke zu zwei Händen, die Suter zu Weihnachten 1886 seinem Vater widmet. Es sind vier Charakterstücke, Trübsinnig, Munter, Walzer, Scherzo heissen sie, davon ist das erste ein Adagio mit einer schmerzlichen Melodie in Cis-Moll, einer seiner späteren Lieblingstonarten. Unbeholfen der Satz, manches steif, aber doch der Erfindung nicht entbehrend.» Die Kleinen Klavierstücke liegen in einer Abschrift vor (Universitätsbibliothek Basel). Die beigefügten Angaben im Walzer (Kräftig, mit Wucht und Energie)sowie im Scherzo (Sehr rasch, spukhaft) wurden von Suters Hand zugefügt.

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Kleine Klavierstücke, für Klavier solo, Stimme
Hermann Suter, Aufnahme aus den 1920er JahrenHermann Suter, Aufnahme aus den 1920er Jahren
Photo: Gemeinfrei